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Bienvenue à Hambourg

Der Frankreichaustausch 2018 –
Am Freitag, den 30. November 2018 war es endlich so weit. Nach Tagen der Nervosität und der
Plage des Aufräumens, sind die französischen Schüler angekommen. Wir standen alle am Terminal
und haben gewartet, dass die Gepäckabfertigung endlich vorbei ist, aber auf der anderen Seite
wollten viele wieder, ohne ihre Austauschpartner, nach Hause fahren. Kurzum: Wir waren alle sehr
nervös! Als unsere Austauschpartner (die Corres) dann endlich gekommen sind, ging alles sehr
schnell. Jeder hat seinen Austauschpartner gefunden,und dann ging es auch tout de suite nach
Hause. „Also, die Fahrt war ziemlich still.“ So oder so ähnlich hieß es später in unserem
WhatsAppchat, kaum einer wusste, worüber und in welcher Sprache man reden könnte. Bei vielen
war es wohl so, dass kurz das Haus gezeigt wurde ,und dann ging es gleich ins Bett. Geschlafen
haben wir aber noch lange nicht. Bis spät nachts haben wir uns hin und her geschrieben, weil alles
so ungewohnt ,aber trotzdem aufregend war.
Von der Schule aus waren nur zwei gemeinsame Ausflüge geplant, dennoch haben wir fast jeden
Tag etwas zusammen unternommen. Es war einfach leichter, etwas in einer größeren Gruppe zu
machen als alleine, weil man dann nicht so schüchtern war.
Am Samstag sind einige zusammen auf den Dom gegangen, andere haben, weil es der erste Tag war
und man sich erst mal kennenlernen wollte, etwas mit der Familie unternommen.
Am Sonntag haben wir uns, nach einer ewig dauernden Debatte, wo es hingehen soll, zum
Schlittschuh laufen getroffen und sind in die Eissporthalle in Farmsen gegangen.
Das Eislaufen hat allen Spaß gemacht, und es war schade, als wir gehen mussten. Danach haben wir
uns aufgeteilt. Mit verschiedenen Beschäftigungen, wie ein Spielenachmittag oder ein Besuch auf
dem Weihnachtsmarkt, ging auch dieser Tag zu Ende.
Am Montag war der erste Ausflug, der von der Schule aus geplant war.
Nachdem Herr Löns eine Willkommensrede gehalten hatte, sind wir alle in die Stadt gefahrenund
haben das Miniatur-Wunderland besucht. In kleinen Gruppen haben wir uns die Ausstellung
angeschaut, allerdings bestanden die meisten Gruppen entweder nur aus französischen oder nur aus
deutschen Schülern, wie es bei fast allen Ausflügen der Fall war.
Nach dem Wunderland haben wir eine kleine Hafenrundfahrt gemacht, bei der allerdings alles auf
Deutsch erzählt wurde, was zur Folge hatte, dass unsere französischen Gäste nicht besonders
aufmerksam zugehört haben….
Nachdem wir auf der Elbphilharmonie waren, sind viele von uns noch zu Mc Donalds gefahren.
Die Lehrer hatten sich auf der Elbphilharmonie von uns verabschiedet, jedoch nicht ohne uns
vorher sehr gründlich einzuschärfen, dass wir die Verantwortung für die Gastschüler tragen.
Am Dienstag sind wir nach Lübeck gefahren, wo wir eine Stadtführung bekommen haben, die nun
auf Französisch stattfand, weshalb die Deutschen nicht so sehr zugehört haben….
Zum Glück waren ja mindestens zwei Personen dabei, die im Notfall übersetzen konnten.
Solche Sprachprobleme gab es aber häufiger. Bis zum Ende der Woche haben die Schüler englisch
deutsch und französisch gesprochen, und man wusste nie genau auf welche Sprache man sich
einstellen musste. Häufig wurde auf englisch zurückgegriffen, weil Deutsch bzw. Französisch eben
nur die zweite Fremdsprache ist.
Nach der Stadtführung waren alle auf dem Weihnachtsmarkt.
Als wir uns getroffen haben, um wieder zurück zum Bahnhof zu gehen, haben wir uns versehentlich
in zwei Gruppen aufgeteilt und sind in zwei verschiedene Richtungen gelaufen. Das fanden wir
nicht so witzig, weil bei manchen der Austauschpartner in der anderen Gruppe war und „wir ja die
Verantwortung tragen“. Letztendlich haben wir uns wiedergetroffen, haben aber den Zug verpasst
und mussten warten.
Am Mittwoch hatten wir in den ersten und letzten beiden Stunden normalen Unterricht, was die
jeweiligen Lehrer nicht so gut fanden, weil es so voll war….
In der dritten und vierten Stunde haben wir ein Volleyballturnier ausgetragen, dessen Ziel es
hauptsächlich war, Spaß zu haben.
Ich denke diesen Zweck hat es auf jeden Fall erfüllt.
Am Donnerstag hatten die deutschen Schüler normalen Unterricht und unsere Gäste hatten ihren
eigenen Unterricht.Dort haben sie kleine Filme über den Austausch nach Deutschland und über
deutsche Klischees gedreht. Diese Filme wurden bei der Abschiedsfeier, am Freitag, natürlich auch
gezeigt, und wir fanden sie ziemlich witzig.
Nach der Feier hatten wir noch eine Stunde Französisch. Und dann ging alles ziemlich schnell, weil
wir nach Hause mussten. Wir haben zu Mittag gegessen mussten auch schon los zum Flughafen.

Obwohl die Zeit während der Woche echt langsam vergangen ist, war es in dem Moment, als ob es
in dem Moment nur ein oder zwei Tage gewesen wären. Nach ein bisschen Wartezeit und einem
abschließendem Gruppenfoto, hatte man sich auch schon verabschiedet. Zum einen war man ein
bisschen erleichtert, zum anderen aber auch ergriffen.
Die Woche war zwar anstrengend, aber wir hatten eine tolle Zeit und es hat Spaß gemacht.
Ich freue mich schon, dass wir im Frühjahr nach Frankreich fahren!
Vielen Dank an Frau Wilhelmi und Herrn Green, die alles organisiert haben!

Clara Paulick (9b)

 

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Hamburger Mehrsprachenturnier: Berit Garske (S2) unter den Besten!

Wer kann von sich schon sagen, dass er vier Sprachen fließend sprechen und mit leichter Hand Texte in ebendiesen Sprachen zu Papier bringen kann? Eine der wenigen ist Berit Garske aus der S1. Während andere sich noch mit Vokabeln und der Konjugation unregelmäßiger Verben herumplagen, tritt Berit schon zum Hamburger Mehrsprachenturnier an, dessen Motto lautet „3 & 1 – Fit in vier Sprachen“.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus unserer Stadt trafen sich in diesem Schuljahr, um sich drei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung zu unterziehen. Dabei ging es wahrlich international zu: Neben den „klassischen“ Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch waren beispielsweise auch Vietnamesisch, Chinesisch, Japanisch und Syrisch vertreten.

„Sollen Handys in der Schule und auf Ausflügen erlaubt sein“ lautet das Thema, über das Berit und drei weitere Schüler ca. 15 Minuten lang diskutieren sollen – und zwar auf Italienisch. Diese Hürde nimmt die Oberstufenschülerin mit Leichtigkeit, ist doch Italienisch neben Deutsch die zweite Sprache, die sie von klein auf spricht. „Schwierig fand ich nur, dass ich die Contra-Position einnehmen sollte, obwohl ich dafür bin, dass man Handys benutzen darf“, so Berits Kommentar. Die Diskussion war die letzte Aufgabe, die sie meistern musste. Zuvor wurde sie schriftlich in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch geprüft.

Um 14 Uhr dann die Siegerehrung im Wilhelm-Gymnasium: Berit gehört zu den Besten – sie erreicht den dritten Platz. Außer einer Urkunde gewinnt sie einen Gutschein für die DELE-Prüfung in Spanisch. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung!

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Hier noch ein kleines Interview mit der Siegerin:

Wie hat dir das Turnier gefallen?

Berit: Sehr gut. Die Atmosphäre war nett und das Turnier war gut organisiert. Etwas unfair fand ich nur, dass man keinen Unterschied gemacht hat zwischen Muttersprachlern und denjenigen, die eine Sprache als Fremdsprache gelernt haben.

Hat dir die Teilnahme auch persönlich etwas gebracht?

Berit: Ja, denn es ist eine Form von Anerkennung. Man merkt, dass die schulische Anstrengung etwas gebracht hat. Außerdem macht sich die Urkunde gut, wenn man sich zum Beispiel für Praktika bewirbt.

Wie schafft man es eigentlich, vier Sprachen so gut zu beherrschen?

Berit: Nun, mit Deutsch und Italienisch bin ich aufgewachsen. Mit meiner Mutter spreche ich meistens Italienisch, Deutsch kann ich sowieso und dann war ich in der zehnten Klasse ein halbes Jahr in Großbritannien. Spanisch und Italienisch sind sehr ähnlich, deshalb war es nicht so schwierig, gut in Spanisch zu sein.

Kennst du noch andere Schüler am Gymnasium Ohlstedt, die vier Sprachen sprechen?

Berit: Ja, ich kenne zwei Leute, die ebenfalls fließend Italienisch sprechen, und eine Mitschülerin hat Polnisch als Muttersprache gelernt. Außerdem beherrschen sie natürlich Deutsch, Englisch und Spanisch oder Französisch.

Vielen Dank für das Interview!

Iris Hübener

 

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