EUROPA

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Euroscola Online Veranstaltung

Nachdem David Sassoli in seiner Funktion als Präsident des Europäischen Parlaments die vergangenen Euroscola Veranstaltungen eröffnete und mit großer Begeisterung immer wieder darauf verwies, wie wichtig insbesondere junge Menschen für die Zukunft Europas sind, haben wir als Botschafterschule mit tiefer Trauer die Information über seinen Tod in der vergangenen Woche erhalten. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten, vor allem die Schülerinnen und Schüler des Profils “International Studies” (S1), die noch Ende November an einer Online-Veranstaltung des Europäischen Parlaments teilgenommen haben.

Nähere Informationen zum Inhalt sowie zum Ablauf der Veranstaltung sind dem nachfolgenden Bericht zu entnehmen:

Was ist im Moment die größte Bedrohung für unser Klima? Kann es sich die EU
leisten, den Klimawandel aufzuhalten? Und könnte dies unsere Lebensqualität
verschlechtern? Diese Fragen und noch viele mehr haben sich über 2400 Schüler
aus 24 Ländern Europas bei der Euroscola Konferenz am 26. November 2021
gestellt.

Was ist Euroscola?
Euroscola ist das Programm des Europäischen Parlaments, bei dem Schülerinnen
und Schüler aus allen Mitgliedsländern der EU die Möglichkeit bekommen, einen Tag
lang die Aufgaben von Abgeordneten zu übernehmen und über aktuell wichtige
Themen zu diskutieren und letztendlich einen gemeinsamen Entschluss zu treffen.
Es dient dazu die Chance zu geben, den Entscheidungsfindungsprozess der EU
kennenzulernen, Fragen zu stellen, in einer Fremdsprache zu kommunizieren und
generell die Jugend der EU zusammenzubringen und kulturell zu bereichern.
Normalerweise findet das Euroscola-Programm in Straßburg, im Plenarsaal statt,
dies war in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider nicht
möglich, trotzdem wurde das Event natürlich nicht abgesagt, sondern online
ausgerichtet.

Das Event begann mit einer Willkommensrede des Präsidenten des Europäischen
Parlaments, Herrn David Maria Sassoli. Er hat alle Schüler willkommen geheißen
und einiges über das Euroscola-Programm erzählt. Außerdem hat er seine Freude
darüber ausgedrückt, dass es dieses Jahr wieder so viele Teilnehmer gibt.
Anschließend hat sich Heidi Hautala, eine der 14 Vizepräsident/innen, aus Helsinki,
Finnland live dazugeschaltet. Sie hat uns die Möglichkeit gegeben, online auf einem
Internetportal Fragen zu stellen, die sie genauestens beantwortet hat.
Eine dieser gestellten Fragen war: Was ist im Moment die größte Bedrohung für
unser Klima? Ihre Antwort darauf war, dass der Klimawandel heute die größte
Bedrohung ist. Des Weiteren ist ein wesentliches Problem die Untätigkeit vieler
Menschen. Die Bedrohung nimmt von Jahr zu Jahr zu und es wird immer teurer sie
zu bekämpfen. Außerdem wurden einige Schulen aus vielen verschiedenen Ländern kontaktiert und
mit Video dazugeschaltet, um erneut die Option zu bekommen, Fragen an die
Vizepräsidentin zu stellen. Länder, die teilnahmen, waren unter anderem Frankreich,
Italien, Kroatien, Spanien, Belgien, Deutschland, die Tschechische Republik sowie
England.

Nachdem Heidi Hautala sich bei uns verabschiedet hatte, ging es auch schon an
den nächsten Punkt der Veranstaltung, das sogenannte “Innovation lab”, also das
Innovationslabor. Dieses Jahr war die große Überschrift: “Klimawandel und Umwelt:
Wie können wir im Einklang mit der Natur leben?”.
In diesem Teil haben wir mit Giacomo Fassina gesprochen, einem Sekretär des
Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittel des
Europäischen Parlaments. Er hat sich zuerst bei uns vorgestellt und uns etwas über
seine Arbeit erzählt. Daraufhin hatten wir erneut eine Fragerunde, die in drei
Überschriften aufgeteilt war: 1. Effiziente Nutzung von Ressourcen für eine
Kreislaufwirtschaft , 2. Wiederherstellung der Artenvielfalt und Reduzierung der
Umweltverschmutzung und 3. Schaffung einer globalen Koalition zur Eindämmung
und Umkehrung der globalen Erwärmung.

Eine Frage, die hier zum Beispiel gestellt wurde, kam aus Lettland und lautete: Wie
plant die EU, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren? Fassina’s Antwort
darauf war, dass die Lebensmittelverschwendung ein großes Problem ist, an dem
die Europäische Union und das Europäische Parlament arbeiten. Einen ersten
Fortschritt könnte man schon in Frankreich sehen, wo es ein Gesetz gibt, das es
Supermärkten verbietet, übrig gebliebene Lebensmittel wegzuwerfen und diese
stattdessen gespendet werden müssen. Das könnte ein Vorbild für andere Ländern
sein. Im letzten Teil des Innovationslabors wurden innovative Ideen, bezogen auf die
Überschrift, gesucht. Hier konnten Gedanken auf dem Online Portal gepostet
werden. Danach wurden die vier populärsten Ideen aufgenommen und alle konnten
für die Idee abstimmen, die ihrer Meinung nach am besten war. Die Idee, für die am
häufigsten gestimmt wurde, machte den Vorschlag, Unternehmen verantwortlich
dafür zu machen, wenn sie nicht recyceln und Pfandsysteme auch für weitere
Produkte außer Flaschen wie zum Beispiel auch Kleidung einzuführen. Diese Idee
kam von einem Schüler aus Dänemark, mit dem dann in Kontakt getreten wurde,
so dass er seinen Vorschlag noch einmal genauer erläutern konnte.

Beendet wurde das Programm von einer Schlussrede des Generaldirektors für
Kommunikation und Sprecher des Europäischen Parlaments Jaume Duch Guillot, der
noch einmal erwähnte, wie glücklich er darüber ist, dass so viele junge Leute an dem
Programm interessiert sind.
All das umschloss die diesjährige Euroscola Konferenz. Auch wenn sie nicht so
ablaufen konnte wie die Jahre zuvor, wurde mit der Situation sehr gut umgegangen
und, wie ich finde, die bestmögliche Lösung gefunden. Das Programm ist eine tolle
Option für junge und an Politik interessierte Schülerinnen und Schüler in Europa eine Verbindung zum
Europäischen Parlament zu bekommen und einen Einblick in die Abläufe dort zu erhalten.

Bericht von Anna Meyer (S1)

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Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb

Am Europäischen Wettbewerb, der in seiner 68. Ausgabe unter dem Motto „Digital EU – and You?“ stand, konnten auch in diesem Schuljahr wieder Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Ohlstedt erfolgreich teilnehmen. Dazu gehörten unter anderem Malin Wagner und Ramona Paulick aus der Klasse 6d, die sich im Kunstunterricht mit den dafür vorgesehenen Themenstellungen beschäftigten. Ihre Wahl fiel auf das Modulthema 2, bei dem „Schreiben und Lesen – früher, heute, morgen“ den Schwerpunkt der gestalterischen Auseinandersetzung bildete. Wie schrieb man früher? Wer konnte überhaupt schreiben und lesen? Wie wichtig wird beides in der digitalen Zukunft sein? Zu ihrem eingereichten Bild haben sie folgende Erklärung: „Unsere Idee war es zu zeigen, wie die Menschen früher schrieben und wie sie heute und morgen schreiben. Und weil unser Bild den europäischen Gedanken noch deutlicher machen sollte, haben wir eine große Europaflagge dahinter gemalt. Wir hatten viel Spaß dabei, die verschiedenen Menschen und Schriften zu zeichnen. Toll fanden wir es auch, dass man der Fantasie freien Lauf lassen konnte. Mit unserem Bild haben wir jeweils einen Büchergutschein in Höhe von 20,- € gewonnen. Darüber freuen wir uns sehr und würden gerne ein weiteres Mal beim Europäischen Wettbewerb mitmachen, denn es hat viel Spaß gemacht.“ Herzlichen Glückwunsch auch den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern, die sich gegen knapp 600 teilnehmende Schüler aus Hamburg durchsetzen konnten! Hervorzuheben sei an dieser Stelle, dass hierzu ebenfalls zwei Bundespreise gehören, die von Schülerinnen unserer Schule belegt wurden und die somit zu den 25 besten Arbeiten in Hamburg gehören! Vor diesem Hintergrund kann man davon ausgehen, dass die nächste Auflage des Europäischen Wettbewerbs wieder auf große Resonanz treffen wird. Das Gymnasium Ohlstedt wird auf jeden Fall wieder mit dabei sein!

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digitaler Europatag

Auch im Corona-Jahr 20/21 ist das GO mit seinen Aktivitäten als Europaschule nicht stehen geblieben; sie haben sich in Projekten und digitalen Veranstaltungen entfaltet – so etwa im Fach Musik:

Ein Projekt in diesem Sinne war die Auseinandersetzung mit Klezmermusik. Klezmer wurde gespielt, gehört und analysiert…und ihre musikalischen Merkmale auf ihre historischen Wurzeln zurückgeführt, die ein Schlaglicht auf die Gemeinsamkeiten unserer europäischen Geschichte werfen….interessiert? Zentrale Projektergebnisse hat der Kurs in Eigenregie in einem Videoclip zusammengefasst – als BILI-Schule natürlich auf Englisch.

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Wie funktioniert das EUROPA-Betriebspraktikum (Graz)?


  • Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs. Informationen und Bewerbungsformulare werden zu Beginn des 9. Schuljahres ausgegeben.
  • Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, eine Gastschülerin / einen Gastschüler aufzunehmen und im Gegenzug in einer österreichischen Gastfamilie zu leben. Bei der Auswahl entscheiden Eignung und Motivationsschreiben.
  • Die Ohlstedter reisen im Januar in den drei Wochen nach den Weihnachtsferien nach Graz (Österreich) um dort ihr Betriebspraktikum zu absolvieren. In dieser Zeit führen auch alle anderen 9.-Klässler am GO ebenfalls ihr Praktikum durch.
  • Unsere SchülerInnen sind in Graz in Gastfamilien untergebracht, deren Kind im Gegenzug im Februar/ März für drei Wochen in einer unserer Familien untergebracht ist, um hier sein Praktikum zu absolvieren.
  • Um die Auswahl der Betriebe kümmern sich die beteiligten Gymnasien in Graz (WIKU) und Hamburg (GO). Wir fragen in einem Steckbrief ab, an welchen Branchen die TeilnehmerInnen besonders interessiert sind. Mit etwas Flexibilität finden wir dann etwas passendes.
  • Die Freizeit (am Wochenende) im Gastland / in HH gestalten die Austauschpartner und ihre Familien. Unter der Woche sind die Teilnehmer überwiegend in den Betrieben. Teil des Programms ist aber auch ein offizieller Empfang für die teilnehmenden Familien und ihren Gast am GO bzw. an der österreichischen Schule. Ski-interessierte SchülerInnen unserer Schule haben in der Steiermark gute Chancen, am Wochenende auf der Piste zu sein…
  • Nach erfolgreicher Durchführung des Praktikums erhalten die TeilnehmerInnen eine offizielle Teilnahmeurkunde, die ihnen bescheinigt, eine praktische betriebliche Erfahrung auf dem EU-weiten Arbeitsmarkt gemacht zu haben!
  • An Teilnahmekosten fallen die Flugtickets nach Graz und zurück an sowie Verpflegung, Gastgeschenk (Gastkind) und Taschengeld (Österreich) an.
  • Da es sich um ein schulisches Projekt handelt, sind die Kinder über die Hamburger Unfallkasse versichert. Krankenversichert sind die Kinder EU-weit über die Familie.
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Politikunterricht einmal anders…

Trotz der aktuellen Corona-Pandemie konnten dies einige Schülerinnen und Schüler der 9a am Freitag, 23. April erleben. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung, die vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München organisiert wurde, ging es um die Frage, wie wir mit Tieren umgehen und welchen Stellenwert das Tierwohl in der heutigen Gesellschaft hat. Im Beisein des bekannten Philosophen und Buchautors, Richard David Precht sowie der beiden Europaabgeordneten Marlene Mortler und Tilly Metz wurde u.a. die aktuelle Gesetzeslage oder das Verbraucherverhalten von Konsumenten diskutiert. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass ein einheitliches Agrargesetz auf EU-Ebene eine Notwendigkeit darstellt, um das Tierwohl zu stärken. Parallel konnten die Teilnehmer über ein Online-Tool Fragen stellen und sich so in die Diskussion einbringen. Nach knapp zwei Stunden endete dann diese sehr informative Veranstaltung.

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Euroscola – Online Veranstaltung 2021

Bericht von Allegra Tiedemann

Am 16.04.2021 hatten wir die Möglichkeit, am diesjährigen Euroscola Event, veranstaltet vom Europäischen Parlament, teilzunehmen. Auf Grund der Coronapandemie wurde die Veranstaltung per Video-live Übertragung freigeschaltet. Begrüßt wurden wir zunächst mit verschiedenen Videos, welche uns das Europäische Parlament und die Veranstaltung vorgestellt haben.

Auch der Präsident des Parlaments David Maria Sassoli hieß uns mit einer Videobotschaft willkommen. Insgesamt nahmen über 1000 Schüler aus Ländern aus ganz Europa teil. Einige Schulen wurden auch live dazu geschaltet und konnten so Fragen stellen und Ideen einbringen. Wir von zu Hause aus hatten die Möglichkeit über einen Link Fragen zu stellen, wobei die Fragen mit den meisten Likes der anderen Teilnehmer beantwortet wurden.

Die zwei Moderatoren stellten sich vor und erklärten den Ablauf der Veranstaltung bevor auch schon der erste Gast kam. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas war über Video mit uns verbunden und erzählte zunächst etwas über seinen Werdegang und seine Arbeit am Parlament. Anschließend war er offen für interessante Fragen und beantwortete sie sehr ausführlich, so dass man einen tollen Einblick in das politische Geschehen im Parlament bekam.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es dann spezifisch um das Thema “Cyber security” und wie wir die digitale Zukunft der EU sicherstellen können. Ein Experte zu diesem Thema aus Italien war dabei über Video mit uns verbunden und wir hatten wieder die Möglichkeit verschiedene Fragen zu stellen. Zum Schluss durften wir uns selbst Lösungsvorschläge für eine sichere Digitalisierung überlegen und haben in einer gemeinsamen Abstimmung beschlossen, dass mehr in die Bildung junger Menschen investiert werden sollte, um ihnen zu zeigen, wie sie sich z.B. selbst vor Cyberangriffen schützen können. Außerdem wurden zum Beispiel Vorschläge geäußert, dass der beste Hacker der Welt für die Datensicherheit der EU arbeiten oder die App TikTok verboten werden soll.

Beendet wurde die Euroscolar-online Veranstaltung schließlich mit ein paar abschließenden Worten des Sprechers des Europäischen Parlaments Jaume Duch Guillot.

Insgesamt war die Veranstaltung total spannend gestaltet und wir haben sehr viel neues über die Arbeit im Europäischen Parlament gelernt und auch Interessante Meinungen und Ideen zu dem Thema “Cyber security” aus anderen Ländern gehört, welches ja gerade in unseren Zeiten der Pandemie eine essentielle Rolle in der Politik spielt und auch in Zukunft aktuell bleibt.

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ONLINE – Podiumsdiskussion mit David McAllister (MEP)

Bericht zum Europatag “light” von Louisa Müller-Wünsch und Allegra Tiedemann +++

Unser Engagement als Europaschule hat es uns dieses Jahr trotz Covid-19 Lockdown ermöglicht, als Oberstufe eine Veranstaltung der besonderen Art zu erleben. Auf unserem ,,Europatag light” am 06. Mai 2021 hatten wir die Chance, eine Online-Podiumsdiskussion mit dem renommierten Politiker Herrn David McAllister zu führen. Er ist deutscher Abgeordneter der CDU im Europäischen Parlament und ehemaliger Ministerpräsident von Hamburg. Während unseres Gesprächs hat uns Herr McAllister Einblicke in aktuelle Geschehnisse der Europäische Union und seine tägliche Arbeit als Europaabgeordneter gegeben. Der komplette elfte Jahrgang hat sich kurz vor 11:30 Uhr in der Teams-Videokonferenz versammelt und wartete gespannt auf Herrn McAllisters Auftritt.


Im Vorfeld haben sich alle Schüler der Stufe mit den Themen Inneres, Finanzen, Umwelt und Sicherheit beschäftigt und in einer vorab durchgeführten Umfrage wurden interessante Fragen gesammelt, die später durch die Moderatorinnen in unsere Diskussion mit Herrn McAllister eingebracht wurden. Die Moderatorinnen sowie unser Europakoordinator und Senior-Europabotschafter Herr Köller, unser Schulleiter Herr Löns und unser Mittelstufenleiter Herr Callesen waren ausgestattet mit europäische-Flaggen-Motiven auf Green-Screen Hintergründen, Pullovern und Flaggen, die unserer Konferenz durchweg eine europäische Atmosphäre verliehen. Zum Einstieg stellte sich McAllister vor und berichtete der S2 von seinem politischen Werdegang und der Arbeit im Parlament. Seine ersten politischen Erfahrungen sammelte er als Kreisvorsitzender der Jungen Union im Kreisverband Cuxhaven. Angefangen als Abgeordneter des niedersächsischen Landtags, über Vorsitzenden der CDU-Fraktion, bis hin zum Niedersächsischen Ministerpräsidenten entwickelte sich seine politische Laufbahn. Heute ist David McAllister Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Vizepräsident der internationalen Demokratischen Union sowie der Europäischen Volkspartei. Auch erzählte er von seinen persönlichen Erfahrungen als britischer Staatsbürger, wodurch die Moderatorin Allegra Tiedemann die Möglichkeit hatte, die Diskussion rund um Innenpolitik zu starten.

Im Vordergrund stand die Entwicklung der EU nach dem Brexit, welche Auswirkungen besonders die Deutsch-Französische Achse erwartet und welche Rolle neu gebildete Allianzen wie die Neue Hanse oder die Visegrad-Gruppe spielen.
Weiter im Gespräch ging es mit der Moderatorin Marlene Hermans und dem Thema Finanzen. Hier wurde kritisch der Coronawiederaufbaufond – ein 750Mrd. € schweres Paket – diskutiert. Außerdem kam dabei auch die Frage auf, ob dieses ,,womöglich größte Rettungspaket” Europas Einstieg in die Schuldenunion bedeuten würde. Besonders bei solchen kritischen Fragen scheute Herr McAllister nicht vor ehrlichen Antworten zurück, wodurch die Schülerschaft viel von von seinen Einsichten lernen konnte.
Auch die immer häufiger auftretenden Horrormeldungen über den Klimawandel waren nicht zu umgehen. Deshalb befragte Moderatorin Louisa Müller-Wünsch Herrn McAllister zu dem Thema Umwelt und spezifisch zu dem Europäischen Green Deal. Uns war es besonders wichtig herauszufinden, ob der Green Deal für die EU ein kleines Reförmchen oder einen großen Wurf darstellt. Kritik über das wenige Berücksichtigen der Agrarpolitik sowie die mangelnden Maßnahmen zum Einhalten des 1,5 Grad Ziels nahm McAllister gerne entgegen und antwortete auch hier mit kritischem Blick. Schließlich haben wir uns beim Thema Klimawandel und Umwelt darauf geeinigt, dass dies nicht nur eine europäische Aufgabe ist, sondern auch eine weltpolitische.
Somit waren wir auch schon fast am Ende der Diskussion angelangt, welches von Leonie Hölscher mit ihrem Themenschwerpunkt Sicherheits- und Geopolitik eingeleitet wurde. Die NATO-Verteidigungskomponente der nuklearen Abschreckung beschäftigte viele unserer Mitschüler im Plenum, aber auch der moralische Zwiespalt im Verhältnis zu China brachte viele Fragen auf. Beispiele dafür waren die Niederschlagung der Demokratiebewegung in Hong Kong oder auch die brutale Unterdrückung von ethnischen Minderheiten. Leider kann man rückblickend sagen, dass die Zeit viel zu schnell verging, um auf alle Fragen Antworten zu finden. Dennoch war es eine unglaublich informative Veranstaltung, die ganz viel Spaß gebracht hat und die für uns alle während des Lockdowns ein tolles Highlight war!

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“Europatag light”

Am kommenden Donnerstag, 6. Mai findet unser diesjähriger Europatag als „Light-Version“ statt. Im Gegensatz zu den vorherigen Terminen wird dabei der Schwerpunkt auf der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema „Europa“ liegen. Außerdem erfolgt diesmal die Durchführung in Anbetracht der momentanen Umstände in digitaler Form, wobei nur für den 10. Jahrgang sowie die S2 Aktivitäten geplant sind. Während die Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang ein Online-Planspiel zur Europäischen Klima- und Umweltpolitik durchführen werden, haben die Schüler der S2 die Gelegenheit, mit dem Europaabgeordneten und ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten, David McAllister ins Gespräch zu kommen. Insbesondere in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam zu handeln und die europäischen Werte nicht zu vergessen. Von daher hoffen wir, dass es auch in der „Light-Version“ ein interessanter Projekttag für unsere Schülerinnen und Schüler wird!

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