Anmeldung Klasse 5
Hier der aktuelle Fahrplan 2025/2026 für die jetzigen 4. Klassen (Grundschule)…


Hier der aktuelle Fahrplan 2025/2026 für die jetzigen 4. Klassen (Grundschule)…


am 1.12. um 18.oo Uhr – Eintritt frei, um Spenden wird gebeten…

Für alle interessierten Kinder der 4. Klassen und deren Eltern: Am DO, 11.12. von 15 bis 16.30 Uhr – Weihnachtsbasteln in den Kunsträumen „COME TOGETHER“ im EUROPA-Café“…

Letzte Woche fanden die diesjährigen Hamburger Meisterschaften im Schulschach statt. Etwas ersatzgeschwächt, aber dennoch mit einer ordentlichen Truppe traten unsere Schüler von Klasse 8-12 an, um die starken Ergebnisse der letzten beiden Jahre (5. und 6. Platz) zu bestätigen. Nach einem hohen Sieg zu Beginn folgte eine ebenso hohe Niederlage gegen einen der Mitfavoriten auf den Titel. Für die absolute Spitze im Hamburger Schulschach reicht es noch nicht. Aber in den kommenden Runden zeigten die Schüler, dass sie sehr wohl im oberen Tabellenbereich mitmischen können. In den folgenden Runden standen eine Niederlage, ein Unentschieden und zwei Siege zu Buche. Vor der letzten Runde war die Mannschaft damit unter den Top Ten (bei 32 teilnehmenden Teams).


Bedauerlicherweise mussten jedoch zwei unserer stärksten Spieler aus der Oberstufe aufgrund schulischer Verpflichtungen etwas früher los und konnten die letzte Runde nicht mehr mitspielen. Eine herbe Schwächung! Trotz zwei Spielern weniger hätte es fast gereicht, aber die Hypothek war zu groß und es gab eine knappe Niederlage. Mit vollständiger Mannschaft wäre der Sieg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gelungen und wir hätten mit einem hervorragenden 7. Platz unser Ziel erreicht. Durch die Niederlage fielen wir stattdessen auf den 16. Platz zurück.
Doch die Enttäuschung hielt nicht lange an. Denn die Schüler waren zurecht stolz auf ihre Ergebnisse. Auch wenn drei unserer älteren Spieler im kommenden Schuljahr nicht mehr zur Verfügung stehen, wachsen etliche hoffnungsvolle Talente nach.
Apropos Talente: Einen Tag später fand noch das Turnier für die Beobachtungsstufe statt, wo wir ebenfalls mit einer Mannschaft vertreten waren. Die Fünft- und Sechstklässler belegten den 5. Platz von neun Mannschaften – ein gutes Ergebnis angesichts der Tatsache, dass viele der Schüler ihr erstes Turnier spielten. Auch das macht Hoffnung für die schachliche Zukunft am GO!
Von Daniel Schmidt
“Das ist doch das, weshalb es keine Kontrollen gibt, wenn wir in den Urlaub fahren.” Dieser Satz fiel vor einigen Wochen, als ich mit einem Mitschüler über den Schengen-Raum redete. Diese Aussage schockierte mich zutiefst, denn der Schengen-Raum ist für uns alle so alltäglich wie eh und je, was viele allerdings anscheinend nicht wissen. Wir räumen das Thema deshalb einmal auf und nehmen den Schengen-Raum genauer unter die Lupe – mitsamt seiner Idee und Entstehung.
Die Idee des Schengen-Raums ist es, den Zusammenhalt in Europa zu stärken. Dazu werden die Binnengrenzen für Waren und Personen geöffnet und die Außengrenzen gemeinsam und einheitlich gesichert. Grundsätzlich besteht die Idee eines gemeinsamen Europas mit freiem Verkehr schon sehr lange, und es gab viele “geistige” Vorgänger des Schengen-Raums, die jeweils verschiedene Aspekte aufwiesen und umsetzten.
Der früheste geistige Vorgänger des Schengen-Raums ist die Hanse. Diese entstand schon im 13. Jahrhundert. Die Hanse war ein Handelsbündnis mehrerer europäischer Städte (z.B. Hamburg, Lübeck, Stockholm). Diese einigten sich auf einen zollfreien oder -ermäßigten Warenverkehr sowie gemeinsame Handelsabkommen und Standorte in und mit anderen Ländern.
Ein weiteres Beispiel wäre der Deutsche Zollverein, der um 1830 gegründet wurde. Dieser führte alle deutschen Staaten und Städte zu einer Zollunion zusammen. Es gab weder Binnenkontrollen für Waren noch für den Personenverkehr und eine gemeinsame Sicherung der Außengrenzen. Allerdings beschränkte sich die Zollunion nur auf deutsche Staaten und ließ den gemeinsamen europäischen Gedanken außen vor.
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wird oft als Vorgänger der EU angesehen, allerdings liegen viele der Ziele der EWG sehr nah an der Idee des Schengen-Raums. Die EWG verfolgte unter anderem das Ziel, einen gemeinsamen europäischen Markt zu schaffen, um den Handel zu vereinfachen. Die Maßnahmen waren recht ähnlich zu denen des Schengen-Raums. Es gab zollfreien Handel, freien Verkehr für Pendler, gemeinsame Koordination der Wirtschaftspolitik und freien Warenverkehr.
Bevor die EWG-Staaten dann anfingen, sich zur EU umzuorientieren, wurde das Schengener Abkommen getroffen und regelt seither die Grenzpolitik der Mitgliedsstaaten. Zu den damaligen Mitgliedsstaaten traten über die Jahre immer wieder neue hinzu, zuletzt Kroatien im Jahre 2013. Der Schengen-Raum sorgt tagtäglich dafür, dass wir Zugriff auf ein so vielfältiges Warenangebot haben. Außerdem wird vielen Menschen ermöglicht, im Ausland zu arbeiten und natürlich auch unbeschwert in den Auslandsurlaub zu fahren.
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Wunsch insbesondere im europäischen Kontext seit Jahrhunderten bestand, eine einheitliche Regelung zu finden. Diese wurde mit dem Schengener Abkommen, das mittlerweile seit 40 Jahren existiert, Realität. Dafür sollten wir alle dankbar sein.
Text von Elias Schmolt, Jahrgang 11

Übersicht über den Schengen-Raum.
(Quelle: www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20180216STO98008/schengen-erweiterung-des-grenzfreien-raums-in-europa)

Grenzkontrollen statt Reisefreiheit: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde an fast allen Binnengrenzen im Schengen-Raum kontrolliert.
(Quelle: www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/203499/vor-25-jahren-der-schengen-raum-wird-realitaet/)
Am 4. August startete ich um 5 Uhr morgens meine Reise vom Hamburger Hauptbahnhof ins wunderschöne Passau in Bayern. Schon auf der Zugfahrt war ich voller Vorfreude – und auch ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht genau wusste, was mich bei der EU-Sommerakademie erwarten würde, für die ich mich vor etlichen Wochen beworben hatte. Nach rund sieben Stunden Zugfahrt kam ich endlich an. Nach und nach trafen auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und Österreich ein, und schließlich konnte das Programm beginnen.
In den folgenden vier Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches und intensives Programm. Wir nahmen an verschiedenen Workshops teil, die sich vor allem mit Methoden zur Vermittlung europäischer Inhalte beschäftigten. Besonders spannend war für mich der Austausch mit einem Professor für internationale Politik über aktuelle europäische Themen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, mit dem Europaabgeordneten Hannes Heide (S&D) über politische Entwicklungen in der EU zu diskutieren. Am meisten hat mich jedoch beeindruckt, dass wir unsere eigenen Ideen und Projekte entwickeln und vorstellen durften. Die Organisatorinnen und Organisatoren unterstützten uns dabei nicht nur während der Akademie, sondern boten auch im Anschluss weitere Begleitung an – eine tolle Chance, wirklich etwas Nachhaltiges zu schaffen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei gemeinsamen Kaffeepausen mit Kuchen und abendlichen Essen entstand schnell eine offene und freundschaftliche Atmosphäre. Ich habe viele inspirierende Menschen kennengelernt, die sich – genau wie ich – für Europa und Politik begeistern. Mit einigen von ihnen habe ich bis heute Kontakt, und ich bin sehr dankbar für diese neuen Freundschaften.
Rückblickend muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, an der Sommerakademie teilgenommen zu haben. Die Zeit bei der Akademie verging unglaublich schnell, und rückblickend kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich für die Sommerakademie 2026 zu bewerben – es ist eine großartige Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, sich zu vernetzen und Europa hautnah zu erleben. Jedes Jahr findet die EU-Sommerakademie übrigens an einem anderen Ort statt, ist auf 54 Teilnehmende begrenzt, und die Bewerbung läuft bis jeweils Ende April. Besonders bemerkenswert ist, dass das gesamte Programm – einschließlich Unterkunft – vollständig von den Organisatoren finanziert wird. Wer also die Möglichkeit hat, sollte sich unbedingt für die EU-Sommerakademie 2026 bewerben – es lohnt sich wirklich!
Text von Helena Dineen (S3)

Gruppenfoto aller Teilnehmer an der EU-Sommerakademie.

Die EU-Sommerakademie fand in Passau unter entspannten Rahmenbedingungen statt.

GONG hat sich mit dem autokratischen Teil des geteilten Landes befasst, das besonders für die Deutschen mit ihrer eigenen Teilungsgeschichte von großem Interesse sein sollte und dazu ein hochspannendes Experteninterview geführt!…
– Ein Beitrag von Lenja Bachtrup, Annabelle Schröder und Conner Pirck –
GONG berichtet über verschiedene Themen aus der Nachbarschaft und der Welt…