Archiv vom 28 Feb.,2026

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Make Your School – Hackdays am GO

Zusammen mit anderen Schülern der siebten und achten Klassen durften wir in der letzten Woche bei Hackdays unsere eigenen Ideen ausprobieren. Das Projekt heißt Make Your School – Eure Ideenwerkstatt.

Wir haben in Teams gearbeitet und unsere Ideen in kleine Erfindungen verwandelt. Dabei wurden wir von Mentorinnen und Mentoren aus Informatik, Maschinenbau und Design unterstützt. Es entstanden Prototypen für richtig coole Sachen: automatische Seifenspender, ein Papierautomat, ein Massagestuhl für kleine Pausen, ein Duftspender für frische Luft, ein automatischer Türöffner oder eine Ampel am Kreisel vor der Schule zur Verkehrssicherheit. Sogar an einem Untis-Wecker wurde gearbeitet, der morgens dern Stundenpla vorliest und der uns bei Entfall erst später weckt.

Wir haben programmiert, gelötet, gebastelt und getestet. Es war spannend zu sehen, wie in so kurzer Zeit aus einer Idee ein richtiger Prototyp wird – obwohl wir alle kaum Vorkenntnisse hatten. Wir haben außerdem gelernt, im Team zusammenzuarbeiten und Probleme zu lösen.

Am Donnerstag durften wir unsere Projekte in der Pausenhalle allen zeigen. Unsere Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer waren richtig beeindruckt. Es hat total Spaß gemacht zu sehen, dass unsere Ideen als Prototypen echt funktionieren und die Schule ein Stück besser machen könnten.

Die Hackdays waren super! Wir haben viel Neues ausprobiert, Spaß gehabt – und gemerkt, dass wir richtig viel erfinden können, wenn wir zusammenarbeiten.

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1. Platz bei Jugend forscht

Lenn Ritter (S2) und Marlin Stelldinger (macht zur Zeit ein Auslandsjahr in Australien) haben heute beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit ihrer Arbeit „A Hybrid MCTS-Minimax Algorithm“ den ersten Preis sowie zwei Sonderpreise gewonnen. Damit haben sie sich souverän für den Landeswettbewerb im April qualifiziert.

Die Jury war von der Qualität der Arbeit begeistert und hielt die folgende Laudatio:

Viele von uns haben bestimmt schon mal Schach gegen einen Computer gespielt. Das können Computer ziemlich gut, weil sie einerseits schnell viele Züge durchprobieren können, und man andererseits einer Schachstellung ganz gut ansehen kann, ob sie stark ist. Dazu gibt es bekannte Verfahren, mit denen der Computer es sich erspart, aussichtslose Möglichkeiten weiterzuverfolgen.

Andere Spiele sind für den Computer schwieriger, z.B. Go. Hier sieht man einer Stellung nicht ohne Weiteres an, ob sie stark oder schwach ist. Es gibt Computerverfahren, die viele zufällig ausgewählte Spielverläufe bis zum Ende verfolgen – dabei aber viel Zeit auf Suchwegen verschwenden, die eigentlich wenig Erfolg versprechen.

Lenn und Marlin haben in ihrer Arbeit die Ansätze aus diesen beiden Welten kombiniert. Das Ergebnis ist ein neuartiger Algorithmus, der Strategiespiele spielt, ohne dass „Erfahrungen“ eingespeist werden müssen, was eine gute oder schlechte Stellung ist – und der dabei nach und nach lernt, welche Wege erfolgversprechend sind und welche er nicht weiter zu verfolgen braucht. Das Ergebnis ist auch für die Fachwelt neu; Lenn und Marlin wollen es demnächst auf einer Fachtagung vorstellen. Zunächst mal geht es für Euch aber weiter zum Landeswettbewerb Jugend Forscht – wir gratulieren zum ersten Preis im Regionalwettbewerb!

Auch wir gratulieren den beiden zu dieser großartigen Leistung

Tim Doliesen

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