Archiv vom 2026

Sie sehen das Archiv sortiert nach Datum.

,

Mein Aufenthalt bei der EU-Sommerakademie

Am 4. August startete ich um 5 Uhr morgens meine Reise vom Hamburger Hauptbahnhof ins wunderschöne Passau in Bayern. Schon auf der Zugfahrt war ich voller Vorfreude – und auch ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht genau wusste, was mich bei der EU-Sommerakademie erwarten würde, für die ich mich vor etlichen Wochen beworben hatte. Nach rund sieben Stunden Zugfahrt kam ich endlich an. Nach und nach trafen auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und Österreich ein, und schließlich konnte das Programm beginnen.

In den folgenden vier Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches und intensives Programm. Wir nahmen an verschiedenen Workshops teil, die sich vor allem mit Methoden zur Vermittlung europäischer Inhalte beschäftigten. Besonders spannend war für mich der Austausch mit einem Professor für internationale Politik über aktuelle europäische Themen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, mit dem Europaabgeordneten Hannes Heide (S&D) über politische Entwicklungen in der EU zu diskutieren. Am meisten hat mich jedoch beeindruckt, dass wir unsere eigenen Ideen und Projekte entwickeln und vorstellen durften. Die Organisatorinnen und Organisatoren unterstützten uns dabei nicht nur während der Akademie, sondern boten auch im Anschluss weitere Begleitung an – eine tolle Chance, wirklich etwas Nachhaltiges zu schaffen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei gemeinsamen Kaffeepausen mit Kuchen und abendlichen Essen entstand schnell eine offene und freundschaftliche Atmosphäre. Ich habe viele inspirierende Menschen kennengelernt, die sich – genau wie ich – für Europa und Politik begeistern. Mit einigen von ihnen habe ich bis heute Kontakt, und ich bin sehr dankbar für diese neuen Freundschaften.

Rückblickend muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, an der Sommerakademie teilgenommen zu haben. Die Zeit bei der Akademie verging unglaublich schnell, und rückblickend kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich für die Sommerakademie 2026 zu bewerben – es ist eine großartige Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, sich zu vernetzen und Europa hautnah zu erleben. Jedes Jahr findet die EU-Sommerakademie übrigens an einem anderen Ort statt, ist auf 54 Teilnehmende begrenzt, und die Bewerbung läuft bis jeweils Ende April. Besonders bemerkenswert ist, dass das gesamte Programm – einschließlich Unterkunft – vollständig von den Organisatoren finanziert wird. Wer also die Möglichkeit hat, sollte sich unbedingt für die EU-Sommerakademie 2026 bewerben – es lohnt sich wirklich!

Text von Helena Dineen (S3)

Gruppenfoto aller Teilnehmer an der EU-Sommerakademie.

Die EU-Sommerakademie fand in Passau unter entspannten Rahmenbedingungen statt.

Mehr
, , ,

Informatik als Pflichtfach erfolgreich gestartet!

Informatik ist jetzt ein Pflichtfach – bisher war es nur im Wahlpflichtbereich vertreten.
Ohlstedt, November 2025

Seit diesem Schuljahr ist Informatik an allen Gymnasien und Stadtteilschulen in Hamburg ein Pflichtfach für die Mittelstufe, also für die Klassen 7 bis 10. Wir können uns mit vier engagierten Informatiklehrkräften vergleichsweise gut aufstellen und arbeiten derzeit alle parallel in unserem vierzügigen siebten Jahrgang. Diese Phase ist äußerst spannend, da wir als Lehrkräfte viel dazulernen und gerne zusammenarbeiten. Die Stundenzahl beträgt insgesamt 4 Stunden, sodass wir den Unterricht im Sommer 2026 auch in Klasse 8 fortsetzen. Ab Klasse 9 wird Informatik weiterhin im Wahlpflichtbereich angeboten.

Ein neues Fach bringt jedoch auch mit sich, dass andere Fächer Stunden abgeben müssen, da die Gesamtanzahl der Schulstunden gleich bleibt. Unsere Schule hatte die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welchen Fächern diese Stunden eingespart werden. Dabei war uns die Bedeutung des Faches durchaus bewusst. Ganz im Sinne unserer Senatorin Ksenija Bekeris: „Mit dem Pflichtfach Informatik stellen sich die Schulen der Verantwortung, die Schülerinnen und Schüler fit für die Anforderungen der digitalen Welt zu machen.“

Die Fachschaft Informatik am Gymnasium Ohlstedt

Mehr