Mittelstufe

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Erklärung unserer Freunde in Mortefontaine

INSTITUT SAINT-DOMINIQUE
5 Rue Gérard de Nerval
60128 Mortefontaine

Espace Fra Angelico
5 Avenue Goerges Bataille
60330 Le Plessis-Belleville

Mortefontaine, den 27. 11.2015

Lieber Herr BRINCKMANN,
Lieber Herr CALLESEN,
Lieber Herr KAISER,
Liebe Frau BLASE,
Liebe Freunde des Gymnasiums Ohlstedt in Hamburg.
Mir liegt besonders daran, Ihnen mitzuteilen, wie sehr Ihre Zeilen voller Trost und
Freundschaft uns berührt haben. Ich habe sie heute Morgen der Schulgemeinschaft um
10:30 Uhr auf dem Schulhof anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Attentats vom
13. November vorgelesen.

Die tragischen Ereignisse, die wir erleben mussten, haben uns hier in der Überzeugung
gestärkt, dass die Schule ein Vorbild hinsichtlich der Erziehung zur Brüderlichkeit sein
sollte. Eine Brüderlichkeit, die alle Schranken überwindet, seien sie sprachlicher,
geographischer, religiöser oder kultureller Art…

Ich bin sicher, dass ein Austausch wie der unsrige in hohem Maße dazu beiträgt, unsere Jugend davon zu überzeugen, dass die Unterschiede nur scheinbare sind und dass das,
was zählt, das gemeinsame Erleben unserer Freundschaft ist, die uns einen Zugewinn an
Weisheit und an Vertrauen in die Menschheit garantiert.

Wünschen wir uns, unseren Möglichkeiten entsprechend, dass wir auch in Zukunft über den
Weitblick Adenauers und de Gaulles verfügen. Den beiden ist es gelungen, die schmerzhaften
Wunden der Geschichte zu heilen und auf diese Weise über die Grenzen hinweg die
Grundlagen für ein Gesellschaftsmodell zu schaffen, das auf Demokratie und Frieden basiert.
Ein machtvolles Modell, das entschieden jeglichen Extremismus und Fanatismus, die Wiege
der Barbarei sind, abwehrt.

Ich bin besonders glücklich, dass unsere Schüler sich trotz der Umstände treffen werden und
ich freue mich zutiefst, Sie bald wiederzusehen.
Herzlichst

Dominique BERNARD

 

HIER der Brief im französischen Original…

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GO-NG! Politik im Dialog (1)

Die Woche am GO begann politisch. Dem gerade vor wenigen Monaten mit über 70% wiedergewählten Schulsprecherteam und seinem politischen Engagement ist es zu verdanken, dass zum Wochenbeginn eine Politik-Doppelstunde der besonderen Art stattfinden konnte.  Fünf Hamburger Volksvertreter (SPD, Grüne, CDU, LINKE, FDP) waren der Einladung an unsere Schule gefolgt. Die AfD sah sich  leider trotz Einladung nicht in der Lage, einen geeigneten Vertreter zu entsenden.


Die geladenen Abgeordneten trafen auf rund 300 interessierte und gut vorbereitete Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10-12. Insbesondere in den englischsprachigen Politikprofilen (International Studies) waren zahlreiche Fragen zu landespolitischen Themen gesammelt worden, denen sich die Bürgerschaftsabgeordneten stellten. Dabei waren jederzeit auch Nachfragen aus dem Plenum erlaubt, von denen die interessierten Jungwähler gern Gebrauch machten.


Das gescheiterte Olympia-Referendum bot den Einstieg in die politische Fragestunde. Mit Ausnahme der LINKEN (Norbert Hackbusch) mochte sich keiner der Parteienvertreter über die verpasste Olympiabewerbung freuen. Die Opposition (Dennis Thering, CDU & Michael Kruse, FDP sowie Norbert Hackbusch von den LINKEN) machte vor allem Defizite im Finanzierungskonzept des Hamburger Senates für das Scheitern der Bewerbung verantwortlich. Die Vertreter der Regierungsseite (Tim Stoberock, SPD und Christiane Blömeke , DIE GRÜNEN) sahen die Erklärung eher in der Verunsicherung der Bürger durch Flüchtlingskrise und Terrorgefahr.
Zum Thema Flüchtlinge in Hamburg lobten alle Beteiligten das ehrenamtliche Engagement der Hamburger Bürgerinnen und Bürger. Die Opposition kritisierte mangelnde Beteiligung der Bürger bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften und zu wenig Nutzung leerstehender Immobilien. Die Regierungsseite unterstrich die existentielle Not der Flüchtlinge, die langwierige Bürgerbeteiligung häufig unmöglich mache. Alle Volksvertreter waren sich einig, „dass Hamburg noch nicht am Limit“ sei und noch weitere Flüchtlinge aufnehmen könne und bekannten sich zum Recht auf Asyl (besonders leidenschaftlich Kruse, FDP und Blömeke, GRÜNE). Zur Überraschung der 300 Zuschauerinnen und Zuschauer lobte Hackbusch (DIE LINKE) Kanzlerin Angela Merkel für ihr humanitäres Bekenntnis „Wir schaffen das!“. Er sei erstmalig stolz auf seine Kanzlerin gewesen. Selbstkritisch sah Parteikollege Thering (CDU) die Worte der CDU-Kanzlerin, die er als einen „Fehler“ bezeichnete, der eingestanden werden müsse.
Das Thema Wohnungsbau und „Gentrification“ wurde differenziert erörtert. Alle Parteienvertreter erkannten Chancen und Risiken und betonten die staatliche Verantwortung bei der Schaffung von mehr Wohnraum. Auch FDP-Mann Kruse bekannte sich hier zu sozialliberalen Sichtweisen und wollte den Staat beim Wohnungsbau nicht gänzlich aus der Verantwortung lassen, Christiane Blömeke (GRÜNE) lobte die positiven Effekte der Mietpreisbremse.
Am Schluss wurde noch die Frage diskutiert, ob Volksentscheide eher als ein „lästiges Übel“ oder eine Verbesserung in Richtung „Demokratie 2.0“ zu betrachten seien. Alle Volksvertreter bekannten sich dabei zu Plebisziten und betonten, dass der Bürgerwille auch dann zu respektieren sei, wenn unpopuläre Entscheidungen gegen den politischen Mainstream getroffen würden, betrachteten Plebiszite als legitimes Korrektiv der parlamentarischen Demokratie.
Diese Politik-Doppelstunde der besonderen Art kam bei allen Beteiligten gut an als ein überzeugendes Stück gelebter Demokratie.
Die Schulsprecher kündigten – bestärkt durch den Erfolg ihrer Veranstaltung – an, weitetere Fachpolitiker auf Bundes- und Europaebene unter der Überschrift „POLITIK IM DIALOG“ einladen zu wollen und die geplante Veranstaltungsserie um eine Reihe „WIRTSCHAFT IM DIALOG“ zu ergänzen.
Wir sind gespannt…

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4. Platz bei den Schachmeisterschaften

Die Schachmannschaften des Gymnasiums Ohlstedt erreichten sehr gute Platzierungen bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften im Schach 2015.
Teilgenommen haben 22 Schulmannschaften in der Aula der Stadtteilschule Barmbek.
Die Spieler der OhlChess-Mannschaften fielen erst einmal schon durch ihr OhlChess-Sweatshirt mit Schullogo und OhlChess-Schriftzug auf
OhlChess 1 in der Besetzung Maria Shirov-Michna, Nils Kastner, Hannes Helbig, Nick Mahling, Leon Bittin, Fynn Pendrak, William Bernhardt und Linus Stüben (Brett 1-8) erreichte einen guten und doch bitteren 4. Platz mit 10:4 Mannschaftspunkten (MP) und 31,5 BP, punktgleich mit dem Goethe Gymnasium 1, aber leider 1 ½ Brettpunkt (BP) weniger.
William holte dabei 5 von 7 möglichen Punkten, Linus 6 von 7. Beide gewannen ihre Spiele gegen Spieler des siegreichen Brecht Gymnasiums.
Sowohl Maria als auch Theodor (OhlChess 2) mussten gegen Luis Engel vom Brecht Gymnasium (Brett 1 der späteren Siegermannschaft) spielen, mit 12 Jahren in der achten Klasse und mit einer DWZ von knapp 2200 zu den besten Spielern seiner Altersklasse in Deutschland und auf der Welt zählend.
Eine Mannschaft besteht aus 8 Spielern (Brett 1-8), gespielt wurde nach dem Schweizer System, d.h. jede Mannschaft absolviert 7 Wettkämpfe. Für jede gewonnene Einzelpartie gibt es einen Brettpunkt. Erreicht eine Mannschaft mindestens 4 ½ Punkte, dann hat sie den Wettkampf gegen die andere Mannschaft gewonnen. Je nach dem Mannschaftsergebnis erhält man in der jeweils nächsten Runde einen schwereren, etwa gleichstarken oder etwas schwächeren Gegner.
OhlChess 3 mit Oliver Noritz, Glenn Mach, Milosz Michna, Jessna Pakzad, Lucas Ursprung/Marius Schwarzenberg, Moritz Busch, Matthias Mang und Nikolas Hentz erreichte einen sehr guten 10. Platz mit 7:7 MP und 30 BP. Glenn und Milosz spielten 5,5 aus 7, Moritz und Matthias 5 aus 7.
OhlChess 2 in der Besetzung Theodor Brüchert, Luica Pöhlsen, Sarah Harre, Elias Krieger/Adrian Laux, Alisa Mach, Joel Grunau, Niklas Suwalski und Laurin Huyke erreichten den 15. Platz mit 5:9 MP und 25,5 BP. Niklas spielte 4,5 aus 7, Theodor, Joel und Laurin jeweils 4 aus7.
Insgesamt ein gutes Schul-Mannschaftsergebnis für das Team OhlChess.
Von den 26 Spielern (plus 3 Ersatzspielern) der OhlChess-Mannschaften stammten 18 aus dem Schachunterricht im Wahlpflichtbereich bei Herrn Reisgis, in der Mannschaft OhlChess1 waren es 6 Spieler.
Sieger wurde das Brecht Gymnasium (Die Spieler des Brecht Gymnasiums wurden in diesem Jahr Deutscher Meister) mit 14:0 MP und 46,5 BP (von 56), der zweite Platz ging an das Gymnasium Buckhorn 1 mit 12:2 MP und 44 BP, Dritter wurde das Goethe Gymnasium 1 mit 10:4 MP und 33 BP.

 

Franz Reisgis
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Solidaritätsbekundung an unsere französischen Freunde

Angesichts der schrecklichen Ereignisse in Paris hat unsere Schulleitung in tiefer Anteilnahme eine Solidaritätsbekundung an unsere französischen Freunde am Institut Saint Dominique in Mortefontaine (bei Paris) gesandt.

Der Brief findet sich HIER in deutscher und französischer Version…

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Neues aus dem Global Village: Barcelona

Am Mittwochnachmittag sind sie mit dem Flieger in Hamburg gelandet. Fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus dem sonnigen Barcelona besuchen zusammen mit ihren beiden Lehrkräften derzeit unser herbstliches Hamburg.

Obgleich unsere neuen Freunde vom Institut Fort Pius im Zentrum Barcelonas in Hamburg ihre dicken Jacken und Pullover angezogen haben, ist die Stimmung hervorragend, denn der Empfang in den Gastfamilien war alles andere als hanseatisch unterkühlt, sondern nach Aussage der Gäste „ausgesprochen warm und herzlich“.

Am Donnerstag wurden unsere katalanischen Gäste von der Schulleitung im Hörsaal offiziell begrüßt. In den nächsten Tagen erwartet sie ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm in und um Hamburg und intensives interkulturelles Lernen in den deutschen Gastfamilien. Zusätzlich bereiten die spanischen Schüler kurze Präsentationen & Vorträge über ihre Heimat vor, die sie ihren deutschen Partnern kurz vor Ende ihres einwöchigen Aufenthaltes vorstellen werden.

Wir heißen unsere neuen Freunde aus Barcelona noch einmal sehr herzlich willkommen und hoffen, dass auch dieses neue Austauschprogramm der Beginn einer langjährigen Tradition wird! Im April werden unsere Schüler zum Gegenbesuch an die katalanische Küste reisen und mit Sicherheit auch ein wenig Sonnencreme im Reisegepäck haben…

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