Archiv vom 20 Nov,2016

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Ohlstedt hat Herz – Spenden gesucht

 

 

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Die Sonne geht immer früher unter und der Morgen wird von Tag zu Tag dunkler. Für uns hier in Ohlstedt und den anderen Vororten wird es also nun höchste Zeit, die Heizung aufzudrehen und unsere Winterklamotten heraus zu holen. Bei uns im Haushalt sind wir auf mehrere Jacken und Wintersachen gestoßen, die entweder zu klein sind oder nicht mehr getragen werden. Meinen Freunden ging es ähnlich und wir kamen zusammen auf die Idee, dass es in anderen Haushalten auch so sein könnte.

In der Gruppe kam die Idee des Projektes “Ohlstedt hat Herz” auf. Wir wollen in den nächsten Wochen alte Wintersachen sowie Decken und Spenden für diejenigen sammeln, die von dem Winter unvorbereitet getroffen wurden. Obdachlosigkeit ist in unseren Bezirken kein weit verbreitetes Problem und viele von uns kriegen wenig von diesen Problemen mit, aber gerade jetzt im Winter wird das Leben für die Betroffenen um einiges härter. Wir haben dieses Projekt geplant, um in unserer Umgebung etwas für die Leute, die es schwer haben, zu tun.

Man kann uns in den nächsten zwei Wochen (21.11.-02.12.) in der ersten und zweiten Pause in der Pausenhalle antreffen und uns alte Wintersachen, sowie weitere Klamotten gegen die Kälte spenden. Jede Hilfe wird gebraucht und jedes Kleidungsstück sowie jeder Cent kommen genau da an, wo sie am meisten gebraucht werden.

Wir bedanken uns schon im Voraus und hoffen, dass auch sie etwas im Hause haben, das Sie entbehren können. Wir werden über das Projekt berichten.

Herzliche Grüße

Ihr Team vom Projekt Ohlstedt hat Herz
(u.a. Ben Reichel, Ferdinand Schultz, Jonas Töteberg)

Hier auch noch einmal der Rundbrief mit näheren Informationen.

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Bürgermeisterin der indonesischen Millionenstadt Surabaya 
am GO!

Hamburg-Ohlstedt, NOV 19

Dr. Tri Rismaharani zählt zu den ‚best mayors of the world‘, zielstrebig und eindrucksvoll hat sie mit ihrer klugen und weitsichtigen Politik die 2,8 Millionen Einwohner zählende indonesische Metropole Surabaya sozial, technologisch und wirtschaftlich vorangebracht. Die Entwicklung Surabayas gilt als besonders nachhaltig. Die Einwohner dankten ihr diese Erfolge mit 86% der Stimmen bei ihrer Wiederwahl 2015. Immer wieder wird die durchsetzungsstarke Politikerin deshalb als Kandidatin für höhere Ämter in der 250 Millionen Einwohner zählenden aufstrebenden Inselrepublik Indonesien gehandelt, die in Europa immer noch viel zu wenig zur Kenntnis genommen wird.

Am Donnerstag vergangener Woche ehrte die international anerkannte Politikerin, die von ihren Anhängern schlicht ‚Risma‘ genannt wird, die Freie und Hansestadt Hamburg mit ihrem Besuch, eine hochrangige Regierungsdelegation bestehend aus den Ressorts Wirtschaft, Verkehr, Stadtplanung, Hafenwirtschaft und Bildung im Schlepptau. 
Auf dem Programm standen Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, der Hamburg Port Authority, der Wirtschaftsbehörde sowie der Bildungsbehörde und ein Besuch des besonders international ausgerichteten Gymnasiums Ohlstedt, das stolz auf den einzigen deutsch-indonesischen Schüleraustausch verweisen kann.

Als die drei dunklen Vans und die schwere Mercedes-Limousine ihres Konvois auf das Schulgelände fuhren, konnten die hochrangigen Insassen bereits die ersten von fünfzehn indonesischen und fünfzehn Europaflaggen erblicken, die Hamburgs nördlichstes Gymnasium seinen Gästen zu Ehren aufgezogen hatte.
Begleitet wurde die achtköpfige Regierungsdelegation der Bürgermeisterin von Sylvia Arifin, der indonesischen Generalkonsulin sowie drei weiteren hochrangigen Konsulatsmitarbeitern. Die gesamte Delegation erlebte dann eine Führung durch die Schule. Dabei machten die flächendeckende Ausstattung mit Internet und Smartboards sowie die vor zwei Jahren neu errichtete hochmoderne Dreifeld-Sporthalle auf die Besucher besonderen Eindruck. Als nächstes folgten Kurzvorträge der stellvertretenden Referatsleiterin des Referats für Europa und Internationales der Schulbehörde und der Ohlstedter Schulleitung, um den Besuchern einen Überblick über das Hamburger Schulsystem zu geben. Mit besonderer Freude und großer Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer dem abschießenden Kurzvortrag einer jungen Oberstufenschülerin aus dem Profil ‚International Studies‘. Die begleitende Übersetzerin hatte an diesem Nachmittag nicht viel zu tun – alle Vorträge und auch die anschließende Diskussion wurden in fließendem Englisch gehalten.
Besonderes Interesse zeigte die Bürgermeisterin in der abschließenden Diskussionsrunde am bilingualen Englischunterricht, den Übergängen zwischen Grundschule und Sekundarschule sowie der hohen Abiturquote in Hamburg, die sie angesichts des akademischen Fachkräftemangels ähnlich wie skandinavische Bildungsexperten als Zeichen des Erfolgs wertete.
Offenbar machte das Hamburger Schulwesen einen so guten Eindruck auf die Vollblutpolitikerin, dass sie den überraschten Hamburger Gastgebern, zu denen auch mehrere Elternratsmitglieder der Schule zählten, am Ende der Konferenz eine Kooperation vorschlug, die es ausgewählten Lehrkräften Surabayas ermöglichen soll, mehrere Wochen an Hamburger Schulen zu hospitieren um sich mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und tiefere Einblicke in die Unterrichtspraxis zu erhalten. Hendrik Löns, frisch gewählter, seit Sommer neuer Schulleiter des Gymnasiums Ohlstedt, signalisierte sofort Bereitschaft, bei einer solchen Kooperation mitzumachen. Susanne Lonscher-Räcke aus dem Referat für Internationale Angelegenheiten der Schulbehörde zeigte sich ebenfalls offen für den Vorschlag und versprach, das Anliegen an die politische Ebene weiterzuleiten. So konnte sich Dr. Tri Rismaharini zufrieden auf den Rückweg machen und auf ihre Weiterreise nach Irland vorbereiten, wo sie einen weiteren Award für ihre wegweisende Stadtentwicklungspolitik erwarten sollte.
S.C.

Auch das HEIMATECHO berichtete, hier geht geht es zum Bericht

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