Mittelstufe

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Soll der Samstagsunterricht wieder eingeführt werden?

 

Spannende Debatten beim Schulfinale von „Jugend debattiert“

Kann wirklich jemand dafür sein, dass der Samstagsunterricht wieder eingeführt wird? Wo doch am Wochenende endlich zwei Tage lang der Wecker nicht klingelt, wo man sich vom Schulstress erholen und mit Freunden etwas unternehmen kann? Ja, es gibt wirklich Schüler, die dafür Argumente finden….Allerdings nicht immer aus innerer Überzeugung, sondern weil sie beim Schulfinale von „Jugend debattiert“ die Pro-Seite vertreten mussten.

Sieger A2 2

Die Sieger der Altersstufe 2: Luca Zmatlik, Sophia Schroth, Pia Fricke, Jan Kayser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund 100 Schülerinnen und Schüler engagierten sich am 5. Februar als Debattanten, Juroren, Zeitwächter, Fotografen, Assistenten und Caterer bei dem renommierten Wettbewerb. Dabei gibt es zwei Altersstufen: Klasse 8/9 sowie Klasse 10 – 12, die sich jeweils auf unterschiedliche Themen vorbereiten müssen.  Je vier Schüler (2 Pro, 2 Contra) pro Team debattieren schließlich über zwei aktuelle Fragen. Die dreiköpfige Jury beurteilt dabei Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Gesprächsfähigkeit und Ausdrucksvermögen.

Jd Foto Sieger A1 2016

Die Sieger der Altersstufe 1: v.l.n.r.: Aiken Schumann, Lasse Bialas, Lennart Sauer, Elisabeth Vogt

 

Nachdem er in der zweiten Runde noch engagiert über die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer debattiert hatte, wurde Lennart Sauer (9a) schließlich Schulsieger in der Altersstufe 1, dicht gefolgt von Elisabeth Vogt (8c) auf dem zweiten Platz, Lasse Bialas (8c) auf dem dritten Platz und Aiken Schumann (9a) auf dem vierten Platz.

In der Alterstufe 2 errang Jan Kayser (S 2) den ersten Platz, unmittelbar dahinter Pia Fricke (S 2) und Sophia Schroth (S 2), die beide die gleiche Punktzahl  hatten. In diesem Fall gibt das Kriterium Gesprächsfähigkeit den Ausschlag, hier hatte Pia einen hochdünnen Vorsprung vor Sophia.  Übrigens: Beide gehörten seinerzeit schon zu den Besten der Altersgruppe 1 und vertraten das Gymnasium Ohlstedt beim Verbundfinale.
Den vierten Platz belegte Luca Zmatlik (S 4). Die älteren Schüler hatten darüber debattiert, ob das Tragen von Hotpants an unserer Schule verboten werden soll und ob sich die Schüler unserer Schule ab Klasse 8 für die Flüchtlingskinder am Ohlstedter Platz engagieren müssen.

Alle Sieger werden das nächste Mal beim Verbundfinale debattieren, das am 24. Februar am Gymnasium Buckhorn ausgetragen wird. Von da aus könnte der Weg ins Hamburger Rathaus führen und weiter zum Bundesfinale nach Berlin. Aber so weit ist es noch nicht. Wir drücken unseren Siegern erst einmal ganz fest die Daumen für den 24. Februar!!

Iris Hübener
(Wettbewerbskoordinatorin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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OhlChess erreicht den 4. Platz im Springerpokal

Am Freitag, den 29. Januar 2016 (dem schulfreien Tag), nahmen 2 Mannschaften des Gymnasiums Ohlstedts am ganztägigen (!) 26. Springer-Pokal in der Wichern-Schule teil.

Unter 63 (!) teilnehmenden Schulen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichte OhlChess 1 mit Mascha Shirov-Michna, Hannes Helbig, Nils Kastner und Milosz Michna einen hervorragenden 4. Platz – mit der gleichen Mannschaftspunktzahl wie der Dritte, aber leider einen Brettpunkt weniger.

Einen ebenfalls guten 16. Platz erreichte OhlChess 2 mit Fynn Pendrak, Leon Bittin, William Bernhardt und Nick Mahling.

Vielen Dank an die Mitorganisation und den Fahrdienst von Mascha und ihrer Mutter Marta Michna!

Franz Reisgis

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Schach als Fach am Gymnasium Ohlstedt

Seit dem Schuljahr 2014/15 können die Schüler des Gymnasiums Ohlstedt für ihren Wahlpflichtunterricht in den Klassen 8-10 auch Schach als Fach (!) belegen. Schach als echtes Unterrichtsfach mit Tests, Klausuren und Noten, das ist neu in Deutschland.

2017 wurde uns das Siegel „Deutsche Schachschule“ verliehen!

Warum Schach als Fach, was versprechen wir uns davon? Hier mehr (Curriculum, Lehrplan,…)

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GO-NG! Politik im Dialog (1)

Die Woche am GO begann politisch. Dem gerade vor wenigen Monaten mit über 70% wiedergewählten Schulsprecherteam und seinem politischen Engagement ist es zu verdanken, dass zum Wochenbeginn eine Politik-Doppelstunde der besonderen Art stattfinden konnte.  Fünf Hamburger Volksvertreter (SPD, Grüne, CDU, LINKE, FDP) waren der Einladung an unsere Schule gefolgt. Die AfD sah sich  leider trotz Einladung nicht in der Lage, einen geeigneten Vertreter zu entsenden.


Die geladenen Abgeordneten trafen auf rund 300 interessierte und gut vorbereitete Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10-12. Insbesondere in den englischsprachigen Politikprofilen (International Studies) waren zahlreiche Fragen zu landespolitischen Themen gesammelt worden, denen sich die Bürgerschaftsabgeordneten stellten. Dabei waren jederzeit auch Nachfragen aus dem Plenum erlaubt, von denen die interessierten Jungwähler gern Gebrauch machten.


Das gescheiterte Olympia-Referendum bot den Einstieg in die politische Fragestunde. Mit Ausnahme der LINKEN (Norbert Hackbusch) mochte sich keiner der Parteienvertreter über die verpasste Olympiabewerbung freuen. Die Opposition (Dennis Thering, CDU & Michael Kruse, FDP sowie Norbert Hackbusch von den LINKEN) machte vor allem Defizite im Finanzierungskonzept des Hamburger Senates für das Scheitern der Bewerbung verantwortlich. Die Vertreter der Regierungsseite (Tim Stoberock, SPD und Christiane Blömeke , DIE GRÜNEN) sahen die Erklärung eher in der Verunsicherung der Bürger durch Flüchtlingskrise und Terrorgefahr.
Zum Thema Flüchtlinge in Hamburg lobten alle Beteiligten das ehrenamtliche Engagement der Hamburger Bürgerinnen und Bürger. Die Opposition kritisierte mangelnde Beteiligung der Bürger bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften und zu wenig Nutzung leerstehender Immobilien. Die Regierungsseite unterstrich die existentielle Not der Flüchtlinge, die langwierige Bürgerbeteiligung häufig unmöglich mache. Alle Volksvertreter waren sich einig, „dass Hamburg noch nicht am Limit“ sei und noch weitere Flüchtlinge aufnehmen könne und bekannten sich zum Recht auf Asyl (besonders leidenschaftlich Kruse, FDP und Blömeke, GRÜNE). Zur Überraschung der 300 Zuschauerinnen und Zuschauer lobte Hackbusch (DIE LINKE) Kanzlerin Angela Merkel für ihr humanitäres Bekenntnis „Wir schaffen das!“. Er sei erstmalig stolz auf seine Kanzlerin gewesen. Selbstkritisch sah Parteikollege Thering (CDU) die Worte der CDU-Kanzlerin, die er als einen „Fehler“ bezeichnete, der eingestanden werden müsse.
Das Thema Wohnungsbau und „Gentrification“ wurde differenziert erörtert. Alle Parteienvertreter erkannten Chancen und Risiken und betonten die staatliche Verantwortung bei der Schaffung von mehr Wohnraum. Auch FDP-Mann Kruse bekannte sich hier zu sozialliberalen Sichtweisen und wollte den Staat beim Wohnungsbau nicht gänzlich aus der Verantwortung lassen, Christiane Blömeke (GRÜNE) lobte die positiven Effekte der Mietpreisbremse.
Am Schluss wurde noch die Frage diskutiert, ob Volksentscheide eher als ein „lästiges Übel“ oder eine Verbesserung in Richtung „Demokratie 2.0“ zu betrachten seien. Alle Volksvertreter bekannten sich dabei zu Plebisziten und betonten, dass der Bürgerwille auch dann zu respektieren sei, wenn unpopuläre Entscheidungen gegen den politischen Mainstream getroffen würden, betrachteten Plebiszite als legitimes Korrektiv der parlamentarischen Demokratie.
Diese Politik-Doppelstunde der besonderen Art kam bei allen Beteiligten gut an als ein überzeugendes Stück gelebter Demokratie.
Die Schulsprecher kündigten – bestärkt durch den Erfolg ihrer Veranstaltung – an, weitetere Fachpolitiker auf Bundes- und Europaebene unter der Überschrift „POLITIK IM DIALOG“ einladen zu wollen und die geplante Veranstaltungsserie um eine Reihe „WIRTSCHAFT IM DIALOG“ zu ergänzen.
Wir sind gespannt…

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Neues aus dem Global Village: Barcelona

Am Mittwochnachmittag sind sie mit dem Flieger in Hamburg gelandet. Fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus dem sonnigen Barcelona besuchen zusammen mit ihren beiden Lehrkräften derzeit unser herbstliches Hamburg.

Obgleich unsere neuen Freunde vom Institut Fort Pius im Zentrum Barcelonas in Hamburg ihre dicken Jacken und Pullover angezogen haben, ist die Stimmung hervorragend, denn der Empfang in den Gastfamilien war alles andere als hanseatisch unterkühlt, sondern nach Aussage der Gäste „ausgesprochen warm und herzlich“.

Am Donnerstag wurden unsere katalanischen Gäste von der Schulleitung im Hörsaal offiziell begrüßt. In den nächsten Tagen erwartet sie ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm in und um Hamburg und intensives interkulturelles Lernen in den deutschen Gastfamilien. Zusätzlich bereiten die spanischen Schüler kurze Präsentationen & Vorträge über ihre Heimat vor, die sie ihren deutschen Partnern kurz vor Ende ihres einwöchigen Aufenthaltes vorstellen werden.

Wir heißen unsere neuen Freunde aus Barcelona noch einmal sehr herzlich willkommen und hoffen, dass auch dieses neue Austauschprogramm der Beginn einer langjährigen Tradition wird! Im April werden unsere Schüler zum Gegenbesuch an die katalanische Küste reisen und mit Sicherheit auch ein wenig Sonnencreme im Reisegepäck haben…

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